Wie hoch ist der Teilnahmepreis?

Die Kosten für die Teilnahme sind aktuell auf 3.900,- € festgelegt. Wir haben in der Kalkulation großzügige Reserven für Wechselkursschwankungen, Preisänderungen etc. eingeplant. Wenn sich im Frühjahr 2015 die Planungszahlungen präzisiert haben, werden wir die letzte Rate noch einmal auf Basis der letzten Hochrechnung anpassen und gehen von einer Reduzierung aus.

 

Wie ist der hohe Teilnahmepreis zu stemmen?

Vermutlich ist der erhebliche Teilnahmepreis für die Japanfahrt zum Jamboree 2015 für viele ein wesentlicher Grund, nicht so bedenkenlos den Anmeldebogen zu unterschreiben, wie man das bei anderen Fahrten und Lagern des BdP schon häufig getan hat. Es geht wirklich um eine Menge Geld.

Dafür wird eine außergewöhnliche Fahrt über nahezu vier Wochen angeboten, die für Ihre Tochter bzw. Ihren Sohn nicht nur ein einmaliges Erlebnis, sondern auch eine großartige Chance für die Persönlichkeitsentwicklung beinhaltet. Dies macht sich bereits in der intensiven Vorbereitung innerhalb des regionalen Gilden bemerkbar.

 

Nicht nur der Umfang dieser Maßnahme ist anders als eine übliche Sommerfahrt des Stammes. Sie sollten auch gemeinsam mit Ihrer Tochter/ Ihrem Sohn überlegen, ob und wie die Finanzierung ermöglicht werden kann.
Es ist mehr als legitim, dass Ihre Tochter /Ihr Sohn das eigene Interesse zur Teilnahme am Jamboree durch die eigene Beteiligung an den Kosten verdeutlicht. Umso mehr wird auch das Erlebnis Jamboreefahrt von den Jugendlichen bewusst wahrgenommen.

 

Von den vergangenen Jamborees liegen dazu zahlreiche Beispiele vor:

Absprachen zwischen Eltern und Sohn/Tochter, wer welchen Anteil an den Kosten übernimmt (z.B. 65% Eltern/35% Teilnehmer),

„Elterndarlehen” an die Tochter/den Sohn (Abzahlung in Raten an die Eltern – womöglich auch bis zu zwei Jahren nach dem Jamboree),

Aufnahme von Neben-/Ferienjobs mit der klaren Absprache, dass der Lohn unmittelbar für das Jamboree angespart wird,

Anlegen eines gesonderten Jamboreesparbuches – dort wird zu den "üblichen Anlässen" wie Geburtstag, Weihnachten etc. Geld eingezahlt. Statt konkreter Sachwünsche bittet Ihre Tochter/Ihr Sohn um einen finanziellen Zuschuss für das Sparbuch.

Oft gibt es auch Zuschüsse von Gemeinden und Landkreisen - hier lohnt es sich oft, das Projekt vorzustellen und ihre/-n Tochter/Sohn auch als Botschafterin der Stadt und/oder des Kreises darzustellen. Hier ist die Mitwirkung der Stämme vor Ort sehr hilfreich.

 

Dies sind erprobte Varianten aus den vergangenen Jahren. Wie bei allen Übersee-Jamborees stand dabei immer eine stolze Summe zur Debatte – sowohl für die Eltern, aber besonders auch aus Sicht der Teilnehmenden, die als Schüler im Regelfall über keine eigenes Einkommen verfügen. Daneben gibt es weitere Möglichkeiten, den Teilnahmepreis zu mindern. Wenn sich mehrere Teilnehmende aus einer Sippe/Gruppe oder Stamm für eine Teilnahme entschließen, kann auch der Stamm durch Aktionen Geld beisteuern. (Kuchenverkauf, Tombola, Flohmarkt...). Denn auch der Stamm hat ein Interesse, dass seine Mitglieder an einem Jamboree teilnehmen können. Es kommt nicht von ungefähr, dass diese Jugendlichen begeistert und engagiert zurückkehren und sich für eine weitere Mitwirkung im Stamm und im BdP gewinnen lassen.

Auch die Gilden, die das Jamboree und die Reise durch Japan gemeinsam erleben werden, bereiten Aktionen und Veranstaltungen vor, um Geld für die Gilden und ihree Mitglieder zu verdienen. Spendenakquise und Sponsoring sind weitere Möglichkeiten, um den Preis für den Einzelnen zu reduzieren.
Bis zum Reisebeginn werden noch gut zwei Jahre vergehen. Anders gerechnet bedeutet der Teilnahmepreis von 3.900,- Euro somit ein monatliches Sparziel von rund 200,- Euro.

Wir möchten Sie dazu ermutigen, sich innerhalb der Familie gemeinsam zu beraten, wie dieses Ziel möglich werden könnte. Vor allem aber empfehlen wir, Ihre Tochter/ Ihren Sohn mit in die Verantwortung zu nehmen, um sich den Traum zur Teilnahme am Jamboree auch durch eigenes Zutun zu ermöglichen.

 

23rd World Scout Jamboree
28. Juli bis 8. August 2015
Kirara-hama, Japan

Ein Projekt des BdP e.V.

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